Immobilienvermarktung an die Millennials

Aktualisiert: März 5


Der Inhaber und Geschäftsführer des iib-Insituts glaubt, dass die Vermarktung eines klassischen Einfamilienhauses in Zukunft schwieriger wird, vor allem auf dem Land. Künftig werden Standorte die von der Internetanbindung und dem Mobilitätsangebot zu den Vorstellungen der Millennials passen interessant sein.



Gesellschaftlicher Wandel


Die Nachfrage nach Wohnimmobilien steigt in den Städten immer weiter an und sinkt dementsprechend im ländlichen Raum. Dies liegt hauptsächlich an demografischen Faktoren und dem gesellschaftlichen Wandel. Viele junge Menschen haben in den letzten Jahren ein Studium aufgenommen und sind dafür in die Städte gezogen. Nachdem sie ihr Studium beendet haben, bleiben sie dann häufig in den Städten, da es dort mehr Jobs und Freizeitangebote gibt. Hinzu kommt, dass die Millennials, also die Generation die ungefähr zwischen 1980 und 1999 geboren wurde, mehr Wert auf Erlebnisse statt auf Besitz legt, weshalb der Wunsch nach einem Eigenheim oft gar nicht existiert. Aus diesem Grund wird die Vermarktung eines klassischen Einfamilienhauses bei der künftigen Käufergeneration schwieriger werden. Zudem fällt der einkommensschwächere Teil der Millennials wegen der gestiegenen Preise als potenzielle Käufer aus. Die Gruppe mit einem mittleren Einkommen hat es, laut dem Geschäftsführer des ibb-Instituts, schwer eine Hausfinanzierung zu bekommen.


Geänderte Bedürfnisse der künftigen Käufergeneration


Der Teil der jungen Menschen denen genug Geld zur Verfügung steht, um ein Haus zu kaufen, fragt oft Immobilien nach die der Markt nicht besitzt. Die existierenden Immobilien passen häufig nicht zu den Bedürfnissen der Millennials. Beispielsweise werden bei einem Haus mit großem Garten und einem langen Gehweg viele junge Leute abgeschreckt, weil sie im Winter Schnee schippen müssen. Außerdem werden in Zukunft vermutlich Wohnlagen mit einer guten Internetanbindung beliebt sein, da immer mehr Menschen von zuhause aus arbeiten. Des Weiteren ist die Mobilität ein wichtiger Faktor. Aus diesem Grund betrachtet der Geschäftsführer des ibb-Institus Mobility Hubs als sehr erfolgversprechend, denn sie verbinden die Funktionen von Informationssystemen, Parkhäusern und Ladestationen für Elektrofahrzeuge.


Abschließend lässt sich sagen, dass immer weniger junge Menschen den Wunsch nach einem Eigenheim haben. Bei denen die eine Immobilie nachfragen, haben sich die Bedürfnisse jedoch so verändert, dass existierende Objekte nicht infrage kommen. Dementsprechend wird in Zukunft vor allem die Vermarktung von Einfamilienhäusern auf dem Land immer schwieriger.


Autor: Johanna Kirchmann, Mitarbeiterin Content Management


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Quelle: Immobilien Zeitung, 07.11.2019, Ausgabe 45/2019


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